Stadt Niesky Niesky, ist eine der jüngsten Städte der
Oberlausitz.
In der
aufstrebenden,
freundlichen Stadt können Sie sich nicht nur erholen, auch für
sportliche
Aktivitäten ist gesorgt.
So haben Sie die Möglichkeit den Nieskyer Freizeitpark mit Waldbad, Eisstadion, Sauna und Tennisplätzen zu nutzen.
Eine Besonderheit
unserer Stadt sind die einzigartigen Holzhäuser, die in
den dreißiger Jahren von der Firma Christoph & Unmack
angefertigt wurden. Bei einem
Spaziergang entlang des Nieskyer Holzhauspfades kann man noch
heute die unterschiedlichsten
Variationen der Holzbauweise in vier Wohnsiedlungen bewundern. Für
die Idee des Holzhausbaus
wurden prominente Architekten gewonnen. Der wohl bekannteste war
Konrad Wachsmann, dem sich als
junger Mann in Niesky die Gelegenheit bot, die Anwendung
rationeller und ökonomischer Methoden
im Bauwesen in der Praxis zu studieren und als Chefarchitekt die
Industrialisierung im Holzbau
weiter zu entwickeln.
Ein Wahrzeichen der Stadt
ist der Wartturm, erstmalig erbaut 1799 ganz und
gar aus Holz, wurde ich im Dezember 1833 von einem gewaltigen
Sturm zerstört. Ab 18. Mai
1835 wurde ich innerhalb von 68 Tagen mit 28300 Mauersteinen neu
aufgebaut. Heute hat man von
mir einen wunderschönen Ausblick auf das Lausitzer Bergland und
die Silhouette des Iser- und
Riesengebirges.
Das "Alte Pädagogium" wurde als erstes
repräsentatives Gemeinhaus der neu gegründeten
Brüdergemeinesiedlung Niesky erbaut.
Der Architekt Siegmund August von Gersdorf prägte mit
diesem Bau den typischen
barocken Stil für zukünftige Gemeinhäuser der
Brüdergemeine.
Mit Verlegung der Internatsschulen der Brüdergemeine nach
Niesky erhielt das Haus
seine neue Bestimmung. Zunächst zogen im September 1751
vorübergehend die Schüler
der Unitäts-Knabenanstalt in die Räume. Seit 1760 belegte
die weiterführende Schule,
das Pädagogium, das Gebäude.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Objekt anderen
Verwaltungseinrichtungen zugeordnet, und
nach umfangreichen Sanierungsarbeiten etablierte sich ab
März 1999 die Stadtbibliothek
Niesky im Gebäude. Im Jahre 1865 zog die
Lehranstalt in das in der
Nachbarschaft entstandene neue Gebäude, dem "Neuen
Pädagogium" um. Dieses
wurde ebenfalls 1945 zerstört aber nicht wieder aufgebaut.